Nun endet bald die erste Etappe meiner Heimreise nach Deutschland ueber LA und die Karibik.. Nach zwei Tagen LA bin ich auf dem Weg zum Flughafen um meinen Flug in die Karibik anzutreten. Nachdem ich heute schon relative frueh am Flughafen mein Gepaeck eingecheckt hatte (ich musste ohnehin den Mietwagewn zurueckbringen), hat man mir angeboten, einen direkteren Flug nach St. Maarten zu nehmen (nur 1x in Charlotte umsteigen statt 3x in Las Vegas, Philadelphia und Charlotte). Da der Flug etwas spaeter ging, hatte ich so unerwartet noch etwas mehr Zeit, so dass ich noch mit einem Shuttle nach Downtown LA gefahren bin. Mit selbigem kehre ich gerade zurueck. Und da es Im Bus Internet gibt (ich bin selber fasziniert), konnte ich mir es nicht nehmen lassen, einen Blog-Eintrag aus dem Bus zu schreiben. Wenn ich das USB-Kabel meiner Kamera haette, haette es auch noch ein Bild gegeben ;-) So... gleich sind wir da, ich muss also aufhoeren.
nstuhrmann - 11. Jun, 12:48

text to be written

nstuhrmann - 15. Mai, 10:41
nstuhrmann - 30. Mrz, 18:40
Die Springbreak begann mit einer Tour durch Richtung Suedosten. Am Donnerstag ging es los, zunaechst zum Lake Isabella. Leider war es bei unserer Ankunft schon dunkel, so dass wir von dem Canyon, durch den die Strasse auf den letzten Meilen vor Lake Isabella laeuft, nicht viel sahen. Die Nacht verbrachten wir stilecht in einem Mote.
Am Karfreitag ging es dann los auf die zweite Etappe, durch das Death Valley nach Las Vegas. Die Landschaft war sehr spannend und wir kamen aus verschiedenen Gruenden recht langsam voran: Zum einen gab es so viele tolle Motive zu fotografieren, und ausserdem waren die Strassen zu Sights, die etwas abseits lagen, nicht gerade geeignet fuer meinen Toyota. Offensichtlich waren wir immer noch zu schnell unterwegs, sonst haetten wir wohl nicht alle Befestigungsschrauben des Motors verloren...

Wir verliessen das Valley bei Einbruch der Dunkelheit und erreichten das hell erleuchtete Tal, in dem Las Vegas liegt. Schon von weitem konnte man die diversen bekannten 5-Sterne-Hotels ausmachen.
Las Vegas selbst gefiel uns nicht besonders.. Schon in der Lobby des Hotels sassen seltsame Menschen ausdruckslos vor
slot machines. An diesem und am naechsten Abend mussten wir feststellen, dass das Vorurteil, Las Vegas sei oberflaechlich, zutreffend ist. Unser Tagesausflug zum Hoover Dam war interessant, aber auch nicht so berauschend.
nstuhrmann - 20. Mrz, 18:35

Alljaehrlich findet am ersten Wochenende nach dem ersten Vollmond nach dem chinesischen Neujjahrsfest der traditionelle Neujahrsumzug statt (also eine aehnlich Regelung wie fuer Ostern bei uns). Natuerlich wurde das auch in San Franciscos Chinatown gefeiert.
Das Wetter war allerdings recht bescheiden und auch die Parade selbst wirft jemanden der vielleicht vom Koelner/Bonner Karneval verwoehnt ist, nicht von den Fuessen. Ab und zu wurde sogar ein einzelnes Bonbon geworfen.... (gibt es ueberhaupt einen Singular von "Kamelle"?)
nstuhrmann - 23. Feb, 02:12
Nach dem
"Pacific-10 Fitness Challenge", den Stanford gewonnen hat und sich nun die "fitteste" Uni an der Pazifikkueste nennen darf ("bragging rights"), gibt es eine neue "Competition":
Recylemania. Da gibt es verschiedene Kategorien, die mehr oder weniger sinnvoll sind:
Stephen K Gaski Per Capita Classic
Schools compete to see which can collect the largest amount of acceptable recyclables per person.
Daher muss ich leider auch schon aufhoeren mit schreiben und schnell in den Supermarkt fahren, um Sachen mit moeglichst umfangreichen recylebaren Verpackungen zu kaufen. (Der Fairness halber muss ich aber noch sagen, dass es auch eine Kategorie "Waste Minimization" gibt.)
nstuhrmann - 21. Feb, 13:32
nstuhrmann - 9. Feb, 17:05
Heute entscheidet sich wohl, wer hoechstwahrscheinlich der naechste Praesident wird. In 24 der 50 Staaten findet die Vorwahl der Kandidaten statt. Auch hier auf dem Campus gibt es wieder allerlei Aktivitaeten, um die registrierten Waehler zur richtigen Stimmabgabe zu bewegen. Besonders engagierte Studenten stellen sich sogar stundenlang auf einen der Fahrradkreisel, um mit Schilder, Rufen und Winken ihren Favouriten (hier Obama) zu unterstuetzen. (Ich stelle mir grad Mitglieder des RCDS mit "Merkel"-Schildern auf dem Bonner Marktplatz vor.)
UPDATE: Eben bin ich am Wahllokal vorbeigefahren, vor der Tuer eine 30m lange Schlange, sicher mit einiger Wartezeit verbunden. Aber wer artig waehlt, bekommt auch einen Aufkleber ("I voted").

Ein Auto habe ich inzwischen auch (Toyota Corolla), und mein in der Post verschollener kalifornischer Fueherschein kam inzwischen doch noch an, so dass ich zusammen mit dem Ersatz, den ich bekam, nun zwei davon hab.
nstuhrmann - 5. Feb, 12:54
In Kalifornien gibt es nicht nur Park 'N Ride, sondern auch Kiss 'N Ride, so gesehen an der Caltrainstation in San Carlos. Ueber das genaue Konzept dahinter konnte ich bisher nur Vermutungen anstellen (Person wird von Ehepartner zur Bahn gebracht).

Nun hat das neue Quartal angefangen und wie auch im Herbst muss ich erst mal rausfinden, welche Vorlesungen mir gefallen. Die erste Woche ist also recht voll, da ich ueberall mal reinschaue. Leider regnet es nun schon seit meiner Ankunft quasi taeglich, der Januar ist wohl der regenreichste Monat. So zeigen sich nun auch an vielen Fuessen neben Sandalen Vertreter der zweiten Gattung aus dem Schuhmoderepertoire der Kalifornierinnen:
Gummistiefel (Diese koennen uebrigens durchaus ueber 100 Dollar kosten und sind dabei noch nicht mal von Nokia.)
nstuhrmann - 8. Jan, 05:04

Die Weihnachtsbaeume von
Geeks kommen von Intel und sind mit RedBull-Dosen geschmueckt. Pizza, die auch zu so einem richtigen Geek gehoert, war vermutlich schon weggegessen. Der Weihnachtsmann aus Elektroschrott haengt auf der Rueckseite. Ob es ein
vollstaendiger Binaerbaum war, konnte ich nicht eindeutig feststellen. Auch die Taktfrequenz war nicht angegeben, er war ohnehin komplett ohne Strom, blinkende Lichter, etc.
Inzwischen ist die "
dead week" angebrochen, d.h. keine Vorlesungen, dafuer aber Finals. Zwei hatte ich schon am Montag, ein drittes am Freitag. Da habe ich dann auch meine Fahrpruefung, die ich dann hoffentlich auch tatsaechlich machen darf; und am Sonntag geht es zurueck nach Deutschland, diesmal mit KLM. Wie ich gehoert habe, ist es dort noch kaelter als hier.
nstuhrmann - 11. Dez, 10:24
Rechtzeitig zum Feste bekommen wir allerlei tolle Tipps, wie wir Weihnachten feiern koennen, ohne die Umwelt zu sehr zu belasten:
Cards: Call people or send an E-Card, or buy cards made from recycled paper.
Also, wenn ihr keine Karte von mir bekommt, hat das nichts mit Unhoeflichkeit zu tun, ich will der Natur nur die zusaetzliche Belastung einer Postkarte ersparen. Ich wunder mich fast, dass sie nicht vorgeschlagen haben, statt der Karte mit dem 200 PS-Van vorbeizufahren.
Andere Verhaltensweisen wurden mir ja schon von Kindesbeinen an beigebracht:
If each American household wrapped three gifts in reused materials, enough
paper would be saved to cover 45,000 football fields.
... also ein Footballfeld haben wir sicher in den Jahren auch schon gespart.
Ach ja, die Axt haben wir doch tatsaechlich gewonnen!
nstuhrmann - 7. Dez, 10:49

Morgen geht es um die
Axt. Diese erhaelt alljaehrlich der Gewinner des saisonalen Football-Highlights: Das Spiel Stanford Cardinals gegen die California Golden Bears (UC Berkeley), kurz "Cal" genannt. Da das eine wirklich wichtige Sache ist, die uns rechtmaessig zustehende und von Cal erstmals 1899 geklaute Axt wiederzubekommen, organisiert das
Stanford Axt-Komitee allerlei Events, um den School Spirit zu beschwoeren und die Massen zu mobilisieren. Da scheut man auch nicht zurueck, das Springbrunnenwasser rot zu faerben (OK, es ist ehr pink geworden, aber wer wird denn kleinlich sein?)
nstuhrmann - 30. Nov, 10:07
Zur Thanksgiving Break ging es zurueck nach Deutschland. Das war anstrengender, als zunaechst angenommen: Puenktlich am Flughafen San Francisco angekommen, sass ich am Gate und wartete auf das Boarding (vorgesehen 17:30).
Leider wurde dieses dann erst mal um unbestimmte Zeit verschoben, da noch 15 Tonnen Kerosin aus dem Flugzeug enttankt werden mussten, um es leichter zu machen (urspruenglich sollte es nach Korea fliegen). Nach einer Stunde konnten wir dann endlich an Board, doch irgendwie froh, dass es nun endlich losgehen sollte. Nachdem wir dann eine Zeit lang auf dem Rollfeld rumstanden, hiess es, dass wir leider nochmal zurueck muessen, da es ein Problem mit der Klimaanlage gaebe. Nun gut, also zurueck. Dass dann auch schon ein Spielfilm gezeigt wurde, konnte man wohl als erstes Indiz fuer die zu erwartende Wartezeit ansehen. Nach eineinhalb Stunden kam man dann zur Erkenntnis, dass die Klimaanlage kaputt sei und es zwar ein anderes Flugzeug gaebe, fuer das die Crew und Pilot allerdings keine Zulassung haetten, so dass der Flug auf den naechsten Tag verschoben wurde.
Der Rest des Abends bestand aus Warten am United-Schalter wegen Hotel, vor dem Flughafen auf den Shuttle, im Hotel beim Einchecken, zurueck am Flughafen bei Subways (Kueche im Hotel war schon geschlossen).
Der Flug am naechsten Tag verlief dann jedoch wenigstens halbwegs problemlos (nur eine Stunde Verspaetung). Man will uns einen Fluggutschein zukommen lassen; ich bin mal gespannt.
Eine kleine Wiedergutmachung gab es schon auf dem Rueckflug aus Deutschland, bei dem ich (aus unbekannten Gruenden) in die Business-Class hochgebucht wurde.
Ein Kuriosum am Rande: Es gibt am Flughafen in San Francisco Automaten, wo man sich iPods (und andere Gadgets) ziehen kann.
nstuhrmann - 18. Nov, 18:17
Dass das sprichwoertlich fuer das Silicon Valley gilt, war mir schon vorher bekannt, allerdings trifft es hier allzu oft (d.h. mit signifikant hoeherer Wahrscheinlichkeit als in Deutschland) auch wortwoertlich zu. Zu den unzaehligen Quarters die ich schon gefunden habe, gesellten sich heute abend zwei Dollarnoten, die mitten in der Mensa rumlagen und nicht uebersehen werden konnten. Meine Theorien: 1) Der durchschnittliche, potentiell dot-com-startup-gruendende Stanfordstudent ist darauf konditioniert, erst etwas zu tun, wenn Milliardenbetraege involviert sind oder 2) den Amerikanern ist inzwischen selbst bewusst geworden, dass ihre Waehrung nichts mehr wert ist (vielleicht sollte ich testweise mal einen Euro hinlegen).
nstuhrmann - 13. Nov, 10:18